Bevölkerungswachstum ist kein Selbstzweck. Damit Stade auch künftig eine blühende Stadt bleibt, ist es aber angesichts der sich abzeichnenden dramatischen demografischen Entwicklung, die bis zum Jahr 2050 einen Rückgang der Bevölkerung erwarten lässt notwendig, Maßnahmen für einen stärkeren Zuzug jüngerer Arbeitskräfte und Familien aus anderen Regionen Deutschlands und Europas einzuleiten.
Andernfalls würde Stade Bevölkerungsrückgang, Überalterung, Immobilienleerstände, Rückgang des Steueraufkommens und langsamer, allgemeiner Verfall drohen.
Ein moderates Bevölkerungswachstum für Stade in einer Größenordnung von fünf bis zehn Prozent auf etwa 50.000 Einwohner ist möglich.
Voraussetzung ist die Schaffung neuer, zusätzlicher Arbeitsplätze durch Ausweitung vorhandener und Ansiedlung zusätzlicher Wirtschaftsunternehmen. Gleichzeitig müssen den Menschen attraktive Grundstücke und Wohnmöglichkeiten innerhalb der Stadt geboten werden.
Stade legt Wert auf eine nachhaltige wirtschaftliche Weiterentwicklung. Gerade die Entwicklung der örtlichen Wirtschaft ist Voraussetzung für den dauerhaften Erhalt der regionalen Wirtschaftskraft um Arbeitslosigkeit zu verringern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein Schwerpunkt liegt im Ausbau innovativer, zukunftsweisender Technologien. Stade als Wissens- und Forschungsstadt besitzt ein großes Potential an hervorragend ausgebildeten Fachkräften. Dieses Potential muss Stade als erfolgreiche Stadt nutzen, sichern und weiter ausbauen. Stade bekennt sich dazu ein Industrie- und Energiestandort mit überregionaler Bedeutung zu sein.